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Merkurdurchgang

Hat der Merkurdurchgang Auswirkungen auf die Erde?

Das besondere Ereignis Merkurdurchgang beruht einzig auf dem Blickwinkel, unter dem wir Merkur und Sonne beobachten. Ein Beobachter, der nur wenige Tausend Kilometer entfernt ist, sieht Merkur seitlich an der Sonne vorüberziehen, wie Merkur es alle 116 Tage macht. Es gibt keine besonderen Konstellationen oder Kräfte, die auf die Erde wirken könnten.

Hat der Merkurdurchgang Auswirkungen auf die Menschen?

Merkur überholt die Erde alle 116 Tage. Das besondere an einem Merkurdurchgang ist lediglich der besonders günstige Blickwinkel, unter dem wir diesen Überholvorgang beobachten können. Dieser Blickwinkel erlaubt es, dass wir ausnahmsweise Merkur vor der Sonnenscheibe beobachten können.

Ein Merkurdurchgang hat Einfluss auf die Menschen:

  • Monatelange Vorbereitungen auf das Ereignis.
  • Spannungsvolle Erwartungen.
  • Bangen, ob der Himmel klar wird.
  • Sorgfältiges Vorbereiten der Teleskope und Messgeräte.
  • Reporter suchen in letzter Minute noch einen sachkundigen Gesprächspartner. 
  • Astronomen sitzen auf ihren Koffern, um im letzten Moment an den Ort mit dem klarsten Himmel reisen zu können. 
  • Besucher stehen vor den Sternwarten Schlange, um einen Blick durch ein Teleskop werfen zu können.
  • Menschen blicken voller Gram auf die Ablehnung Ihres Urlaubsgesuches ...

Allerdings sind diese Auswirkungen nicht in der Physik des Ereignisses, sondern in der Neugier, dem Perfektionismus, der Sensationslust oder dem Charakter der Menschen begründet. Es gibt keine besonderen Konstellationen oder Kräfte, die sich auf Menschen und Tiere auswirken könnten.

In welchem Sternbild finden Merkurdurchgänge statt?

Zwischen 1950 und 2050 finden 15 Merkurdurchgänge statt. Im Sternbild Widder am 6.5.1957, am 9.5.1970, am 7.5.2003, am 9.5.2016 und am 7.5.2049. Im Sternbild Waage am 14.11.1953, am 7.11.1960, am 10.11.1973, am 13.11.1986, am 6.11.1993, am 15.11.1999, am 8.11.2006, am 11.11.2019, am 13.11.2032, am 7.11.2039.

Wegen der Lage der Bahnknoten von Merkur im Widder bei 46 Grad und in der Waage bei 226 Grad ekliptikaler Länge gibt es derzeit in den anderen elf Tierkreissternbildern keine Merkurdurchgänge. Die Sonne durchläuft im Laufe des Jahres dreizehn Sternbilder. Vom 18.April bis zum 13.Mai steht die Sonne im Sternbild Widder (28-54 Grad). Vom 30.Oktober bis zum 22.November wandert die Sonne durch das Sternbild Waage (218-241 Grad). 

Die Daten können um einen Tag abweichen, beispielsweise durch das Einfügen eines zusätzlichen Kalendertages in einem Schaltjahr. Im Laufe der Jahrhunderte wandern die Bahnknoten von Merkur und es verschiebt sich die Lage des Tierkreises durch die Präzession.

Kann man den Merkurdurchgang fotografieren?

Ja, man kann. Allerdings ist eine normale Fotoausrüstung dazu nicht ausreichend. Zunächst sei darauf hingewiesen, dass es extrem gefährlich ist, einen Fotoapparat auf die Sonne zu richten! Nicht nur der Fotoapparat, vor allem unsere Augen würden unwiederbringlich geschädigt! Man benötigt spezielle Sonnenfilter!

Um die Sonne auf Kleinbildfilm formatfüllend abzubilden, bedarf es eines Objektives mit rund 2 Metern Brennweite. Auch damit ist der winzige Merkur auf dem Foto kaum erkennenbar. Selbst bei einem Objektiv mit 5 Metern Brennweite ist Merkur auf dem Film ein Pünktchen mit einem Durchmesser von einem Drittel Millimeter.

Wann findet der nächste Merkurdurchgang statt?

Der nächste Merkurdurchgang (Merkurtransit) findet am 9. Mai 2016 statt. Falls der Himmel klar sein sollte, wird er von Mitteleuropa aus beobachtbar sein. Den übernächsten Merkurdurchgang gibt es am am 11. November 2019. Dabei ist allerdings von Mitteleuropa aus zwar der Eintritt, aber nicht mehr der Austritt beobachtbar, da dann die Sonne bereits untergegangen sein wird.

Wann gab es die letzten Merkurdurchgänge?

Die letzten Merkurdurchgänge waren am 8. Novemver 2006, am 7. Mai 2003, am 15. November 1999, am 6. November 1993, am 13. November 1986, am 10. November 1973, und am 9. Mai 1970. Auch davor gab es natürlich schon Merkurdurchgänge.

Wann gibt es Merkurdurchgänge in der Zukunft?

Merkurdurchgänge (Merkurtransite) gibt es am 7. Mai 2003, am 8. November 2006, am 9. Mai 2016, am 11. November 2019, am 13. November 2032, am 7. November 2039 und am 7. Mai 2049. Allerdings sind nur einige davon von Mitteleuropa aus sichtbar.

Wann gibt es Merkurdurchgänge?

Dazu müssen zwei Dinge, die eigentlich voneinander unabhängig sind, gleichzeitig geschehen: Merkur muss die Erde auf der Innenbahn überholen. Und Merkur muss gleichzeitig die Erdbahnebene schneiden. Anders herum ausgedrückt: Die Merkurbahn muss zwischen Erde und Sonne die Erdbahnebene schneiden.

Naturgemäß hat die Merkurbahn zwei Schnittpunkte mit der Erdbahnebene. Man nennt diese Schnittpunkte auch die Bahnknoten. Um den 8. oder 9. Mai befindet sich der absteigende Knoten, um den 10. oder 11. November der aufsteigende Knoten zwischen Sonne und Erde.

Nun muss nur noch just an einem dieser Tage Merkur die Erde überholen. Da dies jedoch nur alle 116 Tage geschieht, erklärt sich die Seltenheit der Merkurdurchgänge.

Was ist der Unterschied zwischen einem Merkurtransit und einem Merkurdurchgang?

Beides sind Bezeichnungen für den gleichen Sachverhalt: Vom Blickpunkt der Erde aus befindet sich Merkur vor der Sonnenscheibe.

Was ist ein Merkurdurchgang ?

Bei einem Merkurdurchgang wandert Merkur von der Erde aus gesehen genau vor der Sonne vorüber. Mit geeigneten Instrumenten kann man ihn dann als winzigen schwarzen Punkt vor der Sonnenscheibe beobachten. Weitere Informationen finden sich beim Stichwort Merkurtransit.

Was ist ein Merkurdurchgang?

Bei einem Merkurdurchgang wandert Merkur von der Erde aus gesehen genau vor der Sonne vorüber. Mit geeigneten Instrumenten kann man ihn dann als winzigen schwarzen Punkt vor der Sonnenscheibe beobachten. Weitere Informationen finden sich beim Stichwort Merkurtransit.

Was ist ein Merkurtransit ?

Merkur ist weniger als halb so weit von der Sonne entfernt wie die Erde. Er läuft in nur 88 Tagen um die Sonne. Alle 116 Tage überholt Merkur die Erde. Da die Merkurbahn gegenüber der Erdbahn geneigt ist, wandert Merkur meist oberhalb oder unterhalb der Sonne vorbei. Das ist eine Frage des Blickwinkels, unter dem Merkur und Sonne von der Erde aus sichtbar sind.
In seltenen Fällen ist unser Blickwinkel so günstig, dass sich Merkur von der Erde aus gesehen über die Sonnenscheibe bewegt. Mit speziell ausgerüsteten Sonnenteleskopen kann man ihn dann als winzigen, schwarzen Punkt vor der Sonne beobachten.

Was ist ein Merkurtransit?

Merkur ist weniger als halb so weit von der Sonne entfernt wie die Erde. Er läuft in nur 88 Tagen um die Sonne. Alle 116 Tage überholt Merkur die Erde. Da die Merkurbahn gegenüber der Erdbahn geneigt ist, wandert Merkur meist oberhalb oder unterhalb der Sonne vorbei. Das ist eine Frage des Blickwinkels, unter dem Merkur und Sonne von der Erde aus sichtbar sind. In seltenen Fällen ist unser Blickwinkel so günstig, dass sich Merkur von der Erde aus gesehen über die Sonnenscheibe bewegt. Mit speziell ausgerüsteten Sonnenteleskopen kann man ihn dann als winzigen, schwarzen Punkt vor der Sonne beobachten.

Was ist, wenn ich den Merkurdurchgang verpasst habe?

Der nächste Merkurdurchgang ist am 9. Mai 2016.

Welche Ausrüstung braucht man um den Merkurdurchgang beobachten zu können?

Wir empfehlen den Besuch einer Sternwarte. Dort kann der Merkurdurchgang gefahrlos beobachtet werden. 

Unbedingt notwendig ist ein ausreichend starker und sicherer Sonnenschutzfilter! Sonst würden die Augen erheblich geschädigt, möglichweise würde man sogar erblinden!

Da Merkur nur ein winziges Pünktchen vor der Sonnenscheibe ist, sollte ein optisch gut auflösendes Teleskop mit 30 facher Vergrößerung und einem dazu passenden Sonnenfilter (!)auf einer stabilen Montierung verwendet werden. Sucher am Teleskop müssen ebenfalls einen Sonnenfilter haben, oder abgedeckt werden.

Sonnenfinsternisbrillen sind zwar zur Beobachtung von grossen Sonnenflecken geeignet, aber nicht ausreichend, um den winzigen Merkur vor der Sonne erkennen zu können.

Auch Feldstecher müssen unbedingt mit guten Sonnenfiltern ausgerüstet werden. Wenn man den Feldstecher auf ein Stativ schraubt oder fest auflegt, kann Merkur ab 10 facher Vergrößerung erkannt werden. Geschwärzte Glasscheiben, Rettungsfolien, Sonnenbrillen, Musik-CDs und andere Haushaltswaren führen recht schnell zu bleibenden Augenschäden, ohne dass auch nur im entferntesten die Möglichkeit bestehen würde, Merkur sehen zu können. Filter die aufs Okular aufgeschraubt werden, dürfen auf keinen Fall verwendet werden. Sie erhitzen sich sehr schnell und können zerplatzen.

Wie gross erscheint Merkur beim Durchgang vor der Sonne?

Der Durchmesser der Sonne ist fast 300 mal größer als der Durchmesser von Merkur. Da Merkur beim Durchgang vor der Sonne uns etwas näher ist als die Sonne, erscheint der Durchmesser der Sonnenscheibe rund 150 mal grösser als der Durchmesser der Merkurscheibe. Die Fläche der Merkurscheibe bedeckt etwa den 25000sten Teil der Sonnenscheibe.

Wie häufig gibt es einen Merkurdurchgang?

Merkurdurchgänge (Merkurtransite) sind seltene Ereignisse. Durch die starke Neigung der Merkurbahn gegenüber der Erdbahn zieht Merkur meist oberhalb oder unterhalb der Sonnenscheibe vorüber. Zwischen den Merkurdurchgängen liegen viele Jahre. Innerhalb von hundert Jahren, gibt es rund ein Dutzend Merkurdurchgänge.

Wie kann man den Merkurtransit beobachten?

Es müssen unbedingt Vorsichtsmassnahmen ergriffen werden, um unsere Augen vor der grellen Sonne zu schützen! Der Blick in die Sonne führt zu schweren Augenschädigungen. Benutzt man dazu optische Instrumente, einen Feldstecher beispielsweise, kann man unwiederbringlich sein Augenlicht verlieren!

Um Merkur vor der Sonne zu beobachten, benötigt man also unbedingt spezielle Sonnenfilter. Galileo Galilei bezahlte seinen Wissensdurst mit Erblindung. Um den winzigen Merkur vor der Sonne zu erkennen, braucht man Instrumente mit guter Abbildungsqualität und mindestens 30-facher Vergrößerung. Es sei daher der Besuch einer Sternwarte empfohlen. Dort gibt es Instrumente in guter Qualität und wirksame Schutzfilter zur sicheren Sonnenbeobachtung.

Wie lange dauert ein Merkurdurchgang?

Das ist ganz unterschiedlich: Es hängt davon ab, ob Merkur nur knapp am Rande der Sonnenscheibe vorbeizieht oder die ganze Scheibe zentral überquert. Ausserdem hängt es von den Abstandsverhältnissen zwischen Sonne, Merkur und Erde sowie von den Bahngeschwindigkeiten der beiden Planeten ab. Auch die Position des Beobachters auf der Erde spielt eine Rolle. Merkurdurchgänge können bis zu acht Stunden dauern. Manche Merkurdurchgänge dauern nur wenige Minuten. Der Merkurdurchgang am 7. Mai 2003 dauerte über fünf Stunden, der Merkurdurchgang vom 5. November 1999 nur 52 Minuten.

Wie sieht Merkur beim Durchgang vor der Sonne aus?

Wenn Merkur vor der Sonnenscheibe steht, blicken wir auf die Nachtseite von Merkur. Er erscheint als winziges schwarzes Pünktchen vor dem gleissenden Glutball der Sonne. Das Pünktchen hat einen Durchmesser von 10 oder 12 Bogensekunden. Das ist weniger als der Hundertfünfzigste Teil des Durchmessers der Sonnenscheibe.

Wird beim Merkurdurchgang die Sonne verfinstert?

Natürlich schattet Merkur einen Teil des Sonnenlichtes ab. Er bedeckt allerdings nur 0,004 Prozent der Sonnenscheibe. Ein irdisches Insekt, welches zufälligerweise vor der Sonne vorüberfliegt, verdunkelt die Sonne um ein Vielfaches stärker als der Planet Merkur.