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Astronomische Ereignisse

Beachten Sie auch folgende Seiten:

Planeten im Januar 2019 (Zeiten in MEZ)

  • Merkur ist im Januar nicht zu sehen, er hält sich am Taghimmel auf.
  • Venus ist unser heller Morgenstern. Am 01.01. geht die -4.6 mag helle Venus um 04:19 Uhr auf. Zum 31.01. erscheint Venus um 05:04 Uhr über der Horizontlinie. Bis zum Monatsletzten sinkt ihre Helligkeit auf -4.3 mag. Am 31. Januar kann man einen schönen Himmelsanblick erleben, da trifft Venus auf Jupiter und dazwischen steht die Sichel des abnehmenden Mondes, tief am Südosthimmel.
  • Mars ist in der ersten Nachthälfte zu beobachten. Am 01. Januar geht Mars um 23:41 Uhr unter. Am 31. Januar geht der 0.8 mag helle Mars um 23:37 Uhr unter.
  • Jupiter kann am Morgenhimmel für 2 Stunden aufgesucht werden. Am 01.01. geht der -1.9 mag helle Planet um 06:08 Uhr auf. Zum 31. Januar erscheint Jupiter bereits um 04:39 Uhr über der Horizontlinie.
  • Saturn ist im Januar nicht zu beobachten.
  • Uranus ist in der ersten Nachthälfte zu sehen. Am 01. Januar geht Uranus um 02:20 Uhr unter. Am 15.01. sinkt Uranus um 01:25 Uhr und am 31.01. um 00:24 Uhr unter die Horizontlinie. Uranus erreicht eine Helligkeit von 5.8 mag.
  • Neptun kann noch am frühen Abend mit geeigneter Optik beobachtet werden. Am 01. Januar sinkt Neptun um 22:07 Uhr unter die Horizontlinie, am 15. um 21:14 Uhr. Danach kann man Neptun kaum noch erspähen. Am 31. Januar sinkt Neptun bereits um 20:14 Uhr unter die Horizontlinie.

Mond im Januar 2019

PhasenTagUhrzeit (MEZ)
Neumond06. Januar 201902:28
erstes Viertel14. Januar 201907:46
Vollmond21. Januar 2019 06:16
letztes Viertel27. Januar 201922:10

Aktuelle Beobachtungshinweise:

  • Das Wintersechseck, welches aus Sirius, Aldebaran im Stier, Capella im Fuhrmann, Pollux in den Zwillingen, Rigel im Orion und Procyon im Kleinen Hund besteht, zeigt sich in voller Pracht.
  • In den Nächten vom 01. bis zum 10. Januar 2019 können die Quadrantiden beobachtet werden.
    Die Quadrantiden (benannt nach dem ehemaligen Sternbild Quadrant im jetzigen Bärenhüter), ein Sternschnuppenstrom mit bis zu 120 Objekten pro Stunde, scheinen aus dem Sternbild Bootes zu strömen.
    In der Nacht vom 03. auf den 04. Januar 2016 ist das Maximum zu erwarten. 
    Zur Beobachtung von Sternschnuppen empfiehlt es sich, eine Gegend fern jeder künstlichen Beleuchtung mit wirklich dunklem Himmel aufzusuchen. Am besten legt man sich dort in freier Landschaft auf den Rücken und beobachtet den Himmel.
    • Am Herbsthimmel sind Planetarische Nebel gut zu fotografieren: 
      Hier möchten wir als erstes auf den Eskimonebel (NGC2392) im Sternbild Zwillinge hinweisen. Dies ist ein sehr schönes Objekt. Besonders gut kommt dieser Nebel auf Fotografien zur Geltung. 
      Der Planetarische Nebel JnEr1 im Sternbild Luchs lädt ebenfalls zum Fotografieren ein. 
      Im offenen Sternhaufen M46 befindet sich ein schönes kleines Schmuckstück, der Planetarische Nebel NGC2438. Auf einer Fotografie kommen die Farben Orange und Grün richtig schön zur Geltung. 

    • Deep-Sky-Objekte
      Für die Deep-Sky-Liebhaber bietet sich diesen Monat die Andromeda-Galaxie im Sternbild Andromeda zur Beobachtung an.
      Es gibt noch weitere schöne Objekte zu beobachten. Hier wollen wir zwei NGC-Objekte nennen, einmal NGC 7009, den Saturnnebel im Sternbild Wassermann und die SBbc-Balkengalaxie NGC7479 im Sternbild Pegasus.
      Auch zwei Messier-Objekte laden am Rande des Herbstvierecks zum Beobachten ein. M15 ist der erste Kugelsternhaufen, in dem ein Planetarischer Nebel entdeckt wurde. Der Kugelsternhaufen M2 ist etwa 13° südlich von M15 zu sehen, er ist nicht ganz so dicht wie M15.

    Übersichten über astronomische Ereignisse/Termine - Beobachtungshinweise

    (Alle Angaben ohne Gewähr - Stand: Dezember 2018)