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Astronomische Ereignisse

Beachten Sie auch folgende Seiten:

Planeten im Januar 2023 (Zeiten in MEZ)

  • Merkur kann ab 20. Januar am Morgenhimmel mit dem Fernglas aufgesucht werden. Am 20.01. geht Merkur um 06:40 Uhr auf. Zum Monatsletzten geht der -0.2 mag helle Planet um 06:37 Uhr auf.
  • Venus beginnt ihre Abendstern Sichtbarkeit. Am 01. kann man Venus tief am Südwesthorizont aufspüren, an diesem Tag geht Venus mit ihren -3.9 mag um 17:48 Uhr unter. Zum Monatsende geht Venus um 19:21 Uhr unter.
  • Mars ist die ganze Nacht zu sehen. Am 01. Januar geht Mars um 06:21 Uhr unter. Zum Monatsende geht der -0.3 mag helle Mars bereits um 04:29 Uhr unter.
  • Jupiter strahlt am Westhimmel. Er geht am 01.01. um 23:42 Uhr unter. Am 15.01. sinkt der -2.2 mag helle Jupiter bereits um 22:58 Uhr unter den Horizont. Zum Monatsletzten geht Jupiter um 22:11 Uhr unter.
  • Saturn zieht sich vom Abendhimmel zurück, ab Monatsende wird Saturn unbeobachtbar. Er sinkt am 01. Januar um 20:05 Uhr unter die Horizontlinie. Am 15. Januar geht Saturn um 19:18 Uhr unter. Der 0.9 mag helle Ring-Planet geht am 31.01. bereits um 18:25 Uhr unter.
  • Uranus zieht sich aus der zweiten Nachthälfte zurück. Am 01. Januar geht Uranus mit 5.7 mag um 03:53 Uhr unter, am Monatsletzten geht Uranus um 01:54 Uhr unter.
  • Neptun kann am Abendhimmel aufgesucht werden. Neptun geht am 1. Januar um 22:55 Uhr unter. Seine Helligkeit beträgt 7.9 mag. Am 31.01. sinkt Neptun um 21:01 Uhr unter die Horizontlinie. Ein Teleskop oder eine andere lichtstarke Optik ist von Nöten, um Neptun zu erkennen.

Mond im Januar 2023

PhasenTagUhrzeit (MEZ)
Vollmond07. Januar 202300:08
letztes Viertel15. Januar 202303:10
Neumond21. Januar 202321:53
erstes Viertel28. Januar 202316:19

Aktuelle Beobachtungshinweise:

  • Das Wintersechseck, welches aus Sirius, Aldebaran im Stier, Capella im Fuhrmann, Pollux in den Zwillingen, Rigel im Orion und Procyon im Kleinen Hund besteht, zeigt sich in voller Pracht.

  • In den Nächten vom 01. bis zum 10. Januar 2023 können die Quadrantiden beobachtet werden.
    Die Quadrantiden (benannt nach dem ehemaligen Sternbild Quadrant im jetzigen Bärenhüter), ein Sternschnuppenstrom mit bis zu 120 Objekten pro Stunde, scheinen aus dem Sternbild Bootes zu strömen. Dieses Jahr trübt das Licht unseres Mondes die Sichtbarkeit.
    In der Nacht vom 03. auf den 04. Januar 2023 ist das Maximum um 03:00 Uhr zu erwarten. 
    Zur Beobachtung von Sternschnuppen empfiehlt es sich, eine Gegend fern jeder künstlichen Beleuchtung mit wirklich dunklem Himmel aufzusuchen. Am besten legt man sich dort in freier Landschaft auf den Rücken und beobachtet den Himmel.
    Leider stört die Sichel des abnehmenden Halbmondes das Sternschnuppenerlebnis.
  • Am Herbsthimmel sind Planetarische Nebel gut zu fotografieren: 
    Hier möchten wir als erstes auf den Eskimonebel (NGC2392) im Sternbild Zwillinge hinweisen. Dies ist ein sehr schönes Objekt. Besonders gut kommt dieser Nebel auf Fotografien zur Geltung. 
    Der Planetarische Nebel JnEr1 im Sternbild Luchs lädt ebenfalls zum Fotografieren ein. 
    Im offenen Sternhaufen M46 befindet sich ein schönes kleines Schmuckstück, der Planetarische Nebel NGC2438. Auf einer Fotografie kommen die Farben Orange und Grün richtig schön zur Geltung.

  • Deep-Sky-Objekte
    Für die Deep-Sky-Liebhaber bietet sich diesen Monat die Andromeda-Galaxie im Sternbild Andromeda zur Beobachtung an.
    Es gibt noch weitere schöne Objekte zu beobachten. Hier wollen wir zwei NGC-Objekte nennen, einmal NGC 7009, den Saturnnebel im Sternbild Wassermann und die SBbc-Balkengalaxie NGC7479 im Sternbild Pegasus.
    Auch zwei Messier-Objekte laden am Rande des Herbstvierecks zum Beobachten ein. M15 ist der erste Kugelsternhaufen, in dem ein Planetarischer Nebel entdeckt wurde. Der Kugelsternhaufen M2 ist etwa 13° südlich von M15 zu sehen, er ist nicht ganz so dicht wie M15.

Übersichten über astronomische Ereignisse/Termine - Beobachtungshinweise

(Alle Angaben ohne Gewähr - Stand: Januar 2023)