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Astronomische Ereignisse

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Planeten im Januar 2018 (Zeiten in MEZ)

  • Merkur kann am frühen Morgen aufgesucht werden. Der -0.3 mag helle Planet geht am 01. Januar um 06:30 Uhr auf.  Zum 10.01. erscheint Merkur um 06:51 Uhr über der Horizontlinie. Nach diesem Tag ist Merkur nicht mehr sichtbar.
  • Venus ist nicht mehr zu sehen, sie befindet sich am Taghimmel.
  • Mars steht am Morgenhimmel zur Beobachtung bereit. Am 01. Januar erscheint Mars um 03:37 Uhr über dem Horizont. Am Monatsletzten erscheint der 1.2 mag helle Mars um 03:22 Uhr über der Horizontlinie.
  • Jupiter kann am Morgenhimmel aufgesucht werden. Der -2.0 mag helle Jupiter geht am 01.01. um 03:52 Uhr auf, am 31. Januar erscheint Jupiter um 02:17 Uhr über der Horizontlinie.
  • Saturn ist zum Ende des Monats am Morgenhimmel sichtbar. Am 25. Januar geht der 0.6 mag Helle Planet um 06:14 Uhr. Zum Monatsletzten erscheint Saturn um 05:53 Uhr über dem Horizont.
  • Uranus zieht sich vom Morgenhimmel zurück. Am 01. Januar erfolgt sein Untergang um 01:56 Uhr. Seine Helligkeit beträgt 5.8 mag. Am 31. geht Uranus um 00:00 Uhr unter.
  • Neptun kann mit lichtstarker Optik am Abendhimmel aufgesucht werden. Am 1. Januar geht Neptun um 21:54 Uhr unter. Zum 31.01. sinkt Neptun bereits um 20:01 Uhr unter die Horizontlinie. Seine Helligkeit beträgt 8.0 mag.

Mond im Januar 2018

PhasenTagUhrzeit (MEZ)
Vollmond02. Januar 201803:24
letztes Viertel08. Januar 201823:25
Neumond17. Januar 201803:17
erstes Viertel24. Januar 201823:20
Vollmond31. Januar 201814:27

Aktuelle Beobachtungshinweise:

  • In den Nächten vom 01. bis zum 10. Januar 2018 können die Quadrantiden beobachtet werden.
    Die Quadrantiden (benannt nach dem ehemaligen Sternbild Quadrant im jetzigen Bärenhüter), ein Sternschnuppenstrom mit bis zu 120 Objekten pro Stunde, scheinen aus dem Sternbild Bootes zu strömen.
    In der Nacht vom 03. auf den 04. Januar 2018 ist das Maximum zu erwarten. 
    Zur Beobachtung von Sternschnuppen empfiehlt es sich, eine Gegend fern jeder künstlichen Beleuchtung mit wirklich dunklem Himmel aufzusuchen. Am besten legt man sich dort in freier Landschaft auf den Rücken und beobachtet den Himmel.
    Leider stört der Vollmond das Sternschnuppenerlebnis.

  • Das Wintersechseck, welches aus Sirius, Aldebaran im Stier, Capella im Fuhrmann, Pollux in den Zwillingen, Rigel im Orion und Procyon im Kleinen Hund besteht, zeigt sich in voller Pracht.

  • Am Winterhimmel sind Planetarische Nebel gut zu fotografieren: 
    Hier möchten wir als erstes auf den Eskimonebel (NGC2392) im Sternbild Zwillinge hinweisen. Dies ist ein sehr schönes Objekt. Besonders gut kommt dieser Nebel auf Fotografien zur Geltung. 
    Der Planetarische Nebel JnEr1 im Sternbild Luchs lädt ebenfalls zum Fotografieren ein. 
    Im offenen Sternhaufen M46 befindet sich ein schönes kleines Schmuckstück, der Planetarische Nebel NGC2438. Auf einer Fotografie kommen die Farben Orange und Grün richtig schön zur Geltung.
  • Deep-Sky-Objekte
    Für die Deep-Sky-Liebhaber bietet sich auch im Januar die Andromeda-Galaxie im Sternbild Andromeda zur Beobachtung an.
    Die Grenze der Sternbilder Großer Hund und Einhorn teilt ein sehr schöner Nebel, dieser ist unter der Bezeichnung IC 2177 "Adler" oder auch "Seemöwennebel" bekannt. Auch der Orionnebel M42 im Sternbild Orion soll nicht unerwähnt bleiben, er ist mit 4. Größe eines der besten Beispiele für einen Emissionsnebel.

Übersichten über astronomische Ereignisse/Termine - Beobachtungshinweise

(Alle Angaben ohne Gewähr - Stand: Dezember 2017)