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Astronomische Ereignisse

Beachten Sie auch folgende Seiten:

Planeten im Januar 2021 (Zeiten in MEZ)

  • Merkur kann ab der Monatsmitte bis Monatsende in der Abenddämmerung aufgesucht werden. Am 15.01. geht der -0.9 mag helle Planet um 18:05 Uhr unter. Bis zum 29. Januar geht seine Helligkeit auf 0.3 mag zurück, an diesem Tag erfolgt Merkurs Untergang um 18:44 Uhr. Danach ist Merkur nicht mehr zu sehen.
  • Venus ist noch unser Morgenstern, allerdings nur noch tief über dem Südosthorizont in der Morgendämmerung zu finden. Am 01. geht die -3.9 mag helle Venus um 06:49 Uhr auf, bis zum Monatsletzten geht sie um 07:25 Uhr auf. Ab ca. 20. Januar ist Venus mit dem bloßen Auge nicht mehr zu finden. 
  • Mars ist der Planet der ersten Nachthälfte. Am 01. Januar geht Mars um 02:16 Uhr unter. Am 31.01. geht unser Nachbarplanet, jetzt nur noch 0.4 mag hell, bereits um 01:42 Uhr unter.
  • Jupiter verabschiedet sich zum 10. Januar vom Abendhimmel. Er geht am 01. Januar um 18:17 Uhr unter, und am 10.01. um 17:53 Uhr. Danach bleibt der -2.0 mag helle Jupiter unsichtbar.
  • Saturn verabschiedet sich ebenfall zum 10. Januar vom Abendhimmel. Am 01.01. geht der 0.7 mag helle Planet um 18:10 Uhr unter. Am 10.01., an diesem Tag ist er zum letzten Mal aufzusuchen, sinkt Saturn um 17:41 Uhr unter die Horizontlinie.
  • Uranus zieht sich vom Morgenhimmel zurück, er geht am 01. Januar um 03:04 Uhr unter, der 5.8 mag helle Uranus geht zum Monatsletzten um 01:07 Uhr unter.
  • Neptun kann noch bis Monatsmitte am Abendhimmel gerade noch beobachtet werden. Der 7.9 mag helle Neptun geht am 01.01. um 22:29 unter. Am 15. Januar sinkt Neptun um 21:36 Uhr unter die Horizontlinie. Zum Monatsletzten geht Neptun bereits um 20:36 Uhr unter.

Mond im Januar 2021

PhasenTagUhrzeit (MEZ)
letztes Viertel06. Januar 202110:37
Neumond13. Januar 202106:00
erstes Viertel20. Januar 202122:02
Vollmond28. Januar 2021 20:16

Aktuelle Beobachtungshinweise:

  • Das Wintersechseck, welches aus Sirius, Aldebaran im Stier, Capella im Fuhrmann, Pollux in den Zwillingen, Rigel im Orion und Procyon im Kleinen Hund besteht, zeigt sich in voller Pracht.

  • In den Nächten vom 01. bis zum 10. Januar 2021 können die Quadrantiden beobachtet werden. Im Nordteil des Sternbildes Bootes liegt der scheinbare Radiant, weshalb dieser Sternschnuppenstrom auch Bootiden genannt wird.
    Die Quadrantiden (benannt nach dem ehemaligen Sternbild Quadrant im jetzigen Bärenhüter), ein Sternschnuppenstrom mit bis zu 120 Objekten pro Stunde, scheinen aus dem Sternbild Bootes zu strömen.
    In den Morgenstunden am 03. Januar 2021 ist das Maximum zu erwarten.
    Zur Beobachtung von Sternschnuppen empfiehlt es sich, eine Gegend fern jeder künstlichen Beleuchtung mit wirklich dunklem Himmel aufzusuchen. Am besten legt man sich dort in freier Landschaft auf den Rücken und beobachtet den Himmel.
    Leider stört die Sichel des abnehmenden Halbmondes das Sternschnuppenerlebnis.
  • Am Herbsthimmel sind Planetarische Nebel gut zu fotografieren: 
    Hier möchten wir als erstes auf den Eskimonebel (NGC2392) im Sternbild Zwillinge hinweisen. Dies ist ein sehr schönes Objekt. Besonders gut kommt dieser Nebel auf Fotografien zur Geltung. 
    Der Planetarische Nebel JnEr1 im Sternbild Luchs lädt ebenfalls zum Fotografieren ein. 
    Im offenen Sternhaufen M46 befindet sich ein schönes kleines Schmuckstück, der Planetarische Nebel NGC2438. Auf einer Fotografie kommen die Farben Orange und Grün richtig schön zur Geltung. 

  • Deep-Sky-Objekte
    Für die Deep-Sky-Liebhaber bietet sich diesen Monat die Andromeda-Galaxie im Sternbild Andromeda zur Beobachtung an.
    Es gibt noch weitere schöne Objekte zu beobachten. Hier wollen wir zwei NGC-Objekte nennen, einmal NGC 7009, den Saturnnebel im Sternbild Wassermann und die SBbc-Balkengalaxie NGC7479 im Sternbild Pegasus.
    Auch zwei Messier-Objekte laden am Rande des Herbstvierecks zum Beobachten ein. M15 ist der erste Kugelsternhaufen, in dem ein Planetarischer Nebel entdeckt wurde. Der Kugelsternhaufen M2 ist etwa 13° südlich von M15 zu sehen, er ist nicht ganz so dicht wie M15.

Übersichten über astronomische Ereignisse/Termine - Beobachtungshinweise

(Alle Angaben ohne Gewähr - Stand: Dezember 2020)