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Astronomische Ereignisse

Beachten Sie auch folgende Seiten:

Planeten im Januar 2020 (Zeiten in MEZ)

  • Merkur ist im Januar nicht zu beobachten. Er hält sich am Taghimmel auf.
  • Venus ist unser hell strahlender Abendstern. Am 01.01. geht die -4.0 mag helle Venus um 19:23 Uhr unter und am Monatsletzten um 20:53 Uhr.
  • Mars kann am Morgenhimmel beobachtet werden. Am 01. Januar geht Mars um 05:00 Uhr auf. Am 31. Januar erscheint der 1.4 mag helle Mars um 04:49 Uhr über dem Horizont.
  • Jupiter zeigt sich erstmals am 25. Januar wieder über dem östlichen Horizont. Er geht an diesem Tag um 06:53 Uhr auf. Zum 31.01. erscheint Jupiter um 06:34 Uhr über der Horizontlinie.
  • Saturn begleitet unsere Sonne am Taghimmel und bleibt somit unbeobachtbar.
  • Uranus kann in der ersten Nachthälfte beobachtet werden. Der Untergang des 5.8 mag hellen Planeten erfolgt am 01. Januar um 02:44 Uhr, und am 15.01. um 01:49 Uhr. Ende Januar geht Uranus bereits um 00:47 Uhr unter.
  • Neptun kann im Januar nicht aufgesucht werden, da er sich am Taghimmel aufhält.

Mond im Januar 2020

PhasenTagUhrzeit (MEZ)
erstes Viertel03. Januar 202005:45
Vollmond10. Januar 2020 20:21
letztes Viertel17. Januar 202013:58
Neumond24. Januar 202022:42

Aktuelle Beobachtungshinweise:

  • Das Wintersechseck, welches aus Sirius, Aldebaran im Stier, Capella im Fuhrmann, Pollux in den Zwillingen, Rigel im Orion und Procyon im Kleinen Hund besteht, zeigt sich in voller Pracht.
  • In den Nächten vom 01. bis zum 10. Januar 2020 können die Quadrantiden beobachtet werden.
    Die Quadrantiden (benannt nach dem ehemaligen Sternbild Quadrant im jetzigen Bärenhüter), ein Sternschnuppenstrom mit bis zu 120 Objekten pro Stunde, scheinen aus dem Sternbild Bootes zu strömen.
    In der Nacht vom 04. Januar 2020 ist das Maximum zu erwarten. 
    Zur Beobachtung von Sternschnuppen empfiehlt es sich, eine Gegend fern jeder künstlichen Beleuchtung mit wirklich dunklem Himmel aufzusuchen. Am besten legt man sich dort in freier Landschaft auf den Rücken und beobachtet den Himmel.
    Leider stört die Sichel des zunehmenden Halbmondes das Sternschnuppenerlebnis.

  • Am Winterhimmel sind Planetarische Nebel gut zu fotografieren: 
    Hier möchten wir als erstes auf den Eskimonebel (NGC2392) im Sternbild Zwillinge hinweisen. Dies ist ein sehr schönes Objekt. Besonders gut kommt dieser Nebel auf Fotografien zur Geltung. 
    Der Planetarische Nebel JnEr1 im Sternbild Luchs lädt ebenfalls zum Fotografieren ein. 
    Im offenen Sternhaufen M46 befindet sich ein schönes kleines Schmuckstück, der Planetarische Nebel NGC2438. Auf einer Fotografie kommen die Farben Orange und Grün richtig schön zur Geltung.
    Auch der Orionnebel M42 ist ein wunderschönes Objekt.

  • Für die Deep-Sky-Liebhaber bietet sich diesen Monat die Andromeda-Galaxie im Sternbild Andromeda zur Beobachtung an.
    Es gibt noch weitere schöne Objekte zu beobachten. Hier wollen wir zwei NGC-Objekte nennen, einmal NGC 7009, den Saturnnebel im Sternbild Wassermann und die SBbc-Balkengalaxie NGC7479 im Sternbild Pegasus.
    Auch zwei Messier-Objekte laden am Rande des Herbstvierecks zum Beobachten ein. M15 ist der erste Kugelsternhaufen, in dem ein Planetarischer Nebel entdeckt wurde. Der Kugelsternhaufen M2 ist etwa 13° südlich von M15 zu sehen, er ist nicht ganz so dicht wie M15.

Übersichten über astronomische Ereignisse/Termine - Beobachtungshinweise

(Alle Angaben ohne Gewähr - Stand: Dezember 2019)